Steuerausgleichslösungen für Abfindungen wurden eingestellt

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Die niederländische Regierung hat beschlossen, dass es ab dem 31. Dezember nicht mehr möglich ist, eine Steuerausgleichsmethode anzuwenden, um die Besteuerung von Abfindungszahlungen zu begrenzen. Wie hat das funktioniert und gibt es einen Ausgleich für die bestehenden Lösungen?

Eine Abfindung wird im Wesentlichen mit 52 % Einkommensteuer auf den erhaltenen Betrag besteuert. Die Mitarbeiter, die ein solches Paket bekommen, haben meist ein Grundgehalt, das bereits mit einem Steuersatz von 52 % besteuert wird, daher meine Bemerkung in Bezug auf die Anwendung des Höchststeuersatzes. Es wird nicht nur wahrscheinlich der höchste Steuersatz angewendet, auch die 30%-Regelung gilt nicht für die Abfindung.

Welche Lösungen gab es? Eine der Lösungen ist, die Abfindung an eine Bank oder Versicherung auszahlen zu lassen, die Ihnen dann über einige Jahre hinweg den Gesamtbetrag als Gehalt auszahlt. Durch die Verteilung des Betrages liegt der jährliche Gesamtbetrag unter der Grenze für den Steuersatz von 52 %. Damit zahlen Sie weniger Steuern, als ursprünglich fällig gewesen wären. Aber stimmt das wirklich? Wenn der Mitarbeiter einen anderen Job gefunden hat, verdient er ein ähnliches Gehalt, daher wird nach wie vor jede zusätzliche Zahlung mit 52 % besteuert.

Eine andere Lösung ist, eine BV (GmbH) zu gründen und die Abfindung in dieses Unternehmen einzubringen. Dann hat das Unternehmen die Verpflichtung, diesen Betrag entweder in den kommenden Jahren als Gehalt oder, wenn Sie 67 Jahre alt sind, wie eine Rente auszuzahlen. In der Zwischenzeit können Sie die Mittel für die Rückzahlung Ihrer Hypothek an die Bank verwenden. Dann verlegen Sie Ihre Hypothek von der Bank auf Ihre eigene BV. Oder Sie können das Geld verwenden, um Ihr Unternehmen zu entwickeln, aber die Verpflichtung, die Abfindung als Gehalt oder Rente zu zahlen, bleibt bestehen.

Jetzt hat die Regierung erklärt, dass die Abfindung zum Zeitpunkt des Vertragsendes zu zahlen und zu versteuern ist. Die Abfindung kann nicht mehr in Modelle, welche die Steuerlast verteilen, gezahlt werden ohne dass sie vorher versteuert wird.

Um die bestehenden Regelungen schnell zu beenden, bietet das Finanzamt einen Rabatt von 20 % an. Es unterliegen also 80 % der Einkommensteuer und 20 % unterliegen nicht der Einkommensteuer.