Mehrwertsteuer ausserhalb der EU im Vergleich zu Mehrwertsteuerbefreiung

Posted on

Für einen EU Kunden eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer zu erstellen ist anders als eine Rechnung für Umsatz zu erstellen, der von der Mehrwertsteuer befreit ist. Im ersten Fall werden Sie als Unternehmer im Sinne der Mehrwertsteuer angesehen, im zweiten Fall nicht. Worin besteht der Unterschied?

Der Unterschied besteht in der zurückzufordernden Mehrwertsteuer. Wenn Sie Kunden ausserhalb der EU haben, stellen Sie ihnen keine Mehrwertsteuer in Rechnung. Die Mehrwertsteuer, die Sie auf Ausgaben geleistet haben können Sie vollständig abziehen. Wenn Sie eine Dienstleistung erbringen, die von der Mehrwertsteuer befreit ist, bedeutet dass, das dem Kunden keine Mehrwertsteuer belastet wird. Dies gilt unabhängig davon wo er angesiedelt ist. Mehrwertsteuer auf Ausgaben, die Sie nicht zurückfordern können. Wenn Sie sowohl mehrwertsteuerpflichtige Dienstleistungen als auch von der Mehrwertsteuer befreite Dienstleistungen anbieten, erfolgt die Rückforderung von Mehrwertsteuer auf Ausgaben anteilig. Bitte führen Sie jedes Mal wenn Sie einen Mehrwertsteuerbescheid einreichen diese Rechnung aus.

Welche Dienstleistungen sind von der Mehrwertsteuer befreit? Autoren und Journalisten. Aber wenn der Autor Ihnen bei der Erstellung des Textes für Ihre Broschüre oder Internetseite hilft, unterliegt dies der Mehrwertsteuer. Die Dienstleistung hat sich gewandelt von der Autorentätigkeit zu der eher auf Werbung bezogenen Tätigkeit. Dies ist ein Beispiel dafür, wie Sie beide Arten des Umsatzes haben können, der die zurückzufordernde Mehrwertsteuer spaltet.

In der Gesetzgebung zur Mehrwertsteuer sind mehr Fälle der Mehrwertsteuerbefreiung aufgeführt und sie werden Ihnen sofort begegnen, wenn Sie Ihr Unternehmen gegründet haben und sich beim Finanzamt angemeldet haben.

Wenn Sie einem Hobby nachgehen, unterliegt der Umsatz ebenfalls nicht der Mehrwertsteuer. Ebenso können Sie keine Mehrwertsteuer auf die Ausgaben zurückfordern. Ihre Tätigkeit wird als Hobby angesehen, wenn von Anfang an klar ist, dass es Ihnen niemals als Einnahmequelle dienen wird. Wenn dies nicht von Anfang an klar ist, aber im Laufe der Jahre erkennbar wird, dass kein Gewinn erwirtschaftet wurde oder erwirtschaftet werden wird, wird die Tätigkeit zu diesem Zeitpunkt ein Hobby. Es ist wichtig, zu einem geeigneten Zeitpunkt zu dieser Schlussfolgerung zu gelangen, denn wenn es schon deutlich ist, dass die Tätigkeit keinen wirtschaftlichen Erfolg bringen wird und keine Mehrwertsteuerprüfung stattfindet, dann müssen Sie die eingeforderte Mehrwertsteuer zurückzahlen. Welcher Zeitpunkt geeignet ist, ist strittig.