Ergänzungserklärung der Mehrwertsteuer

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Ein Gewerbe ist verpflichtet monatlich, vierteljährlich oder jährlich eine Umsatzsteuererklärung einzureichen. Besonders bei monatlichen und vierteljährlichen Umsatzsteuererklärungen ist es möglich, dass dies nicht richtig gemacht wird. Zum Beispiel durch einen ernsthaften Fehler oder eine spätere Berichtigung der Rechnungen und Quittungen mit bezahlten Mehrwertsteuer, die nach der Erklärung erst erlangt werden. Es gibt unterschiedliche Ursachen.

Für den Fall, dass die Umsatzsteuererklärungen nicht richtig für ein ganzes Jahr eingereicht wurde, ist es möglich, dass mehr Steuern gezahlt oder erstattet werden, als tatsächlich nötig. Dies wird in der Bilanz dargestellt. Die Bilanz am Ende des Jahres zeigt einen Umsatzsteuerbetrag an und wenn dieser nicht mit der eingereichten Umsatzsteuererklärung über das Jahr übereinstimmen, ist das ein Problem.

Das Problem ist nicht einfach nur der Fehler, sondern das Problem ist, dass dies bei dem Finanzamt als Betrug gemeldet wird. Es wird als Betrug natürlich der Fall bezeichnet, indem nicht genug Umsatzsteuer nach der Umsatzsteuererklärung an das Finanzamt gezahlt wird. Es ist auch Betrug, wenn bewusst nicht genug Umsatzsteuer bezahlt wurde, obwohl der Unternehmer Einblick auf die Bilanz des Unternehmens hatte. Wenn der Unternehmer seine Bilanz nicht lesen kann, dann hat er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht selbst die Bilanz aufgestellt und sollte durch seinen Steuerberater informiert worden sein.

Das Problem nicht genug Umsatzsteuer bezahlt zu haben, kann leicht durch das Einreichung einer ergänzenden Umsatzsteuererklärung (suppletie aangifte) gelöst werden. Die Differenz wird somit ausgeglichen. Dies muss innerhalb von 5 Monaten, nach Geschäftsjahrschluss, durchgeführt werden. Geschieht dies später, kann der Betrag der Geldbuße sich erhöhen.

Vor kurzem haben wir gelernt, dass es auch umgekehrt geht. In dieser speziellen Situation fand es das Finanzamt seltsam, dass keine zusätzliche Umsatzsteuererklärung im Laufe der Jahre von der untersuchten Firma aufgestellt wurde, dies machte das Finanzamt stutzig. Das lehrt uns, dass die Experten des Finanzamtes alle Unterschiede des Unternehmers, nachdem alle anderen Erträge eingereicht worden sind, untersucht.

Wir bei Orange Tax Services versuchen bereits alle Unterschiede in der vierten und letzten Erklärung des Jahres auszugleichen. In diesem Moment, möchten die meisten Unternehmer ihr Gehalt mit der 30%-Regelung maximieren oder minimieren, indem das Gehalt das Limit für den Mindestlohnes für Unternehmer berücksichtigt. Das Ergebnis ist eine Aufstellung einer Umsatzsteuererklärung, gleichzeitig mit dem Jahresbericht.